Freitag, 24. Juli 2015

Rezension zu Ein Millionär zum Frühstück von J. R. Ward

Ein Millionär zum Frühstück von J. R. Ward als Jessica Bird

 Titel Ein Millionär zum Frühstück

Originaltitel Heart of Gold

Autor J.R. Ward als Jessica Bird

Verlag Heyne

Seiten 480 Seiten

Preis 8.99 Euro
(Quelle: Randomhose




Manchmal muss man den Mut haben, auf sein Herz zu hören.
Die Archäologin Carter Wessex zieht es zum Farrell Mountain, wo sie ein jahrhundertealtes Rätsel lösen und kostbares verborgenes Gold finden will. Doch eine Sache steht ihr im Weg: Nick Farrell, ein berüchtigter Investor, der es gar nicht gerne sieht, wenn man sein Land betritt – und der einfach viel zu sexy ist. Schon die erste Begegnung ist explosiv, und Carter verwirft ihr Projekt … doch Nick ist ihr auf den Fersen.






Carter Wessex ist eine quirlige und liebenswerte Protagonistin mit viel Humor. Sie ist jung und in ihrem Beruf als Archäologin sehr bekannt. Eigentlich kann sie nichts aus der Ruhe bringen, wenn sie einen neuen Auftrag hat. Doch auch sie hat ihre Schwachstellen - wie zum Beispiel, dass sie sich in ihren neuen Auftraggeber Nick Farrell verguckt. 

Nick Farrell ist der absolute Traumtyp - zumindest äußerlich. Denn Carter gegenüber verhält er sich nicht wie ein Gentleman. Doch nach den ersten Begegnungen taut er langsam auf. Nur eins scheint die Beziehung zu Carter zu trüben - ein Geheimnis, das alles zerstören könnte.





Nachdem ich lange nur Fantasy gelesen habe, dachte ich, es ist wieder einmal Zeit für eine reale Liebesgeschichte. Ich stelle aber auch bestimmte Ansprüche, die erfüllt sein müssen, damit ich eine Liebesgeschichte lese. Ein Millionär zum Frühstück hat mich überzeugt, denn Carter ist Archäologon und deckt jahrhundertealte Geheimnisse auf und ich liebe Geheimnisse! Außerdem war der Klappentext so interessant, dass ich mich darauf gefreut habe, das Buch zu lesen. Ich mag, wenn die Stimmung zwischen den Protagonisten explosiv ist. Ich mag das Plötzliche und Überraschende.

Die Beziehung zwischen Carter und Nick ist liebevoll ausgearbeitet. Genau wie die Geschichte. Schön finde ich, dass es nicht nur um die Liebe zwischen Mann und Frau geht, sondern auch um die Liebe zwischen Verwandten und Freunden. Die Autorin verdeutlicht, dass beides wichtig ist und dass es wichtig ist eien starke familiäre Bande aufzubauen. Gut finde ich weiterhin, dass ein alter amerikanischer Mythos bzw. eine Geschichte thematisiert wird, die sich durch das ganze Buch zieht. 

Es ist einfach und flüssig zu lesen, sodass man als Leser schnell weiter lesen kann ohne große Pausen einzulegen. Allerdings ist die Geschichte an sich nichts Neues. Es ist in Liebesgeschichten ja sowieso immer das gleiche. Die Protagonisten hassen sich zu Anfang, dann lernen sie sich besser kennen und verlieben sich. Danach folgt der große Knall - das große Geheimnis kommt ans Licht - und danach wird alles wieder Friede Freude Eierkuchen.





Das Cover ist mit fröhlichen Farben gestaltet. Es wurde viel grün verwendet, meiner Meinung nach eine gute Idee des Verlags, denn als Archäologin hat Carter nun mal viel in der Natur und in der Erde zu tun. Diese Blumenartigen Tupfer finde ich dennoch irgendwie...komisch. Die Frau auf dem Cover sieht meiner Vorstellung von Carter zwar ähnlich, doch irgendwie habe ich mir die Protagonistin noch anders vorgestellt. Alles in allem finde ich das Cover zwar typisch für Liebesromane, dennoch ist es gut gelungen und sehr ansprechend.


(Quelle: jrward.com)

Das Originalcover spricht mich persönlich überhaupt nicht an. Ich meine, wo hat ein Cover mit einem halbnackten Kerl drauf etwas mit einer Ausgrabung zu tun?! Ich finde, dass solche Cover eher ins Erotik-Genre passen...Mich spricht sowas jedoch gar nicht an.





Ein Millionär zum Frühstück ist für mich ein unterhaltsames Buch für zwischendurch. Wer also auf diese typischen Liebesromane steht, dem kann ich das Buch empfehlen. Mir persönlich fehlte jedoch ein wenig Einfallsreichtum, weshalb ich dem Buch nicht die Höchstwertung geben kann. Ich mochte die Aspekte dieser amerikanischen Geschichte, die hinter der Ausgrabung stecken, aber auch nicht mehr.








 J. R. Ward ist in den USA eine der erfolgreichsten Bestseller-Autorinnen für die Mischung aus Mystery und Romance. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften war sie zunächst im Gesundheitswesen tätig, wo sie unter anderem die Personalabteilung einer der renommiertesten Klinken des Landes leitete. Ihre "Black Dagger"-Romane haben in kürzester Zeit die internationalen Bestsellerlisten erobert. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Hund lebt J. R. Ward im Süden der USA.

(Quelle: randomhouse


Danke an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

http://www.randomhouse.de/heyne/
 

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